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Heath Ledger stirbt, bei der Demo gegen Studiengebühren in Hannover liefen in Wirklichkeit 4000 Demonstranten auf und ich habe weniger als 18 Stunden geschlafen.

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Das Urheberrechtsportal iRights hat eine informative Broschüre zum Thema „Urheberrecht im Web 2.0“ veröffentlicht. Könnte für den einen oder anderen juristischen Laien durchaus hilfreich sein und ist im Umfang auf das Wesentliche reduziert.

So viele Bücher zu lesen, soviel Musik zu hören, so viele Filme zu schauen…und doch gibt es diese Tage an denen man an nichts Spaß oder zumindestens Interesse entwickeln kann. Gleichzeitig plagt einen das schlechte Gewissen, da nix tun trotz überquellender Aufgabenliste und tonnenweise freizeitfüllenden Materialien sich nicht richtig anfühlt.

Is there really an „Importance of being idle“?

Populistischer Gutmenschen-Quark…

Die Ministerien dürften aber noch grundsolide Solidaritätskauf-Bestände von BenQ-Siemens lagern…

Die erste Single-Auskopplung des neuen Albums (s. Video) dürfte ja schon dem Einen oder Anderen untergekommen sein. Und in der Tat, dass zweite Album der Editors weiß auch darüberhinaus zu gefallen…wenn auch nicht mehr ganz so sehr wie das erste (The Back Room). Sind die meisten Beschreibungen von Vergleichen gekennzeichnet, so muss auch ich zugeben, dass eine gewisse nähe zu diversen New-Wave-Bands der 80er, aber auch Einflüsse britpopiger Natur neueren Datums nicht ganz abwegig sind. Souverän schlängelt sich die Band um Tom Smith auch im neuen Album durch unkartografiertes Terrain, irgendwo zwischen Joy Division und Keane, Interpol und R.E.M., manchmal sogar mit diversen Ausschlägen, die an Bands wie die Psychedelic Furs erinnern.
So begeistern die zehn Tracks des Albums dann auch überwiegend. Nach dem gelungenen“Smokers Outside The Hospital Doors“, in dem man das Piano im Refrain so elegant einpflegt wie es sonst nur Muse vermögen, zeigen die Jungs aus Birmingham, dass es auch noch eine Spur düsterer geht. „An End Has A Start“ gibt sich schwer was den Text angeht, schafft aber elegant den Weg zurück zum melancholisch-schönen Chorus.
Aber auch Uptempo-Nummern wie „The Racing Rats“ wirken gekonnt und können dank einem unterschwellig und melodisch-finsteren Piano eine durchaus eigene Note aufweisen, die einen wieder an besagte New-Wave-Einflüsse erinnert.
Rundheraus: „An End Has a Start“ beweist durchaus die Klasse der Editors, die sich mit ihrem zweiten Album einen souveränen Platz im Bereich der qualitativ hochwertigen (Rock-)Musik sichern. Der Beweis, dass „The Back Room“ nicht nur ein zufällig gelungenes Debütalbum war, dürfte hiermit erbracht sein. Kopieren tun die Editors niemanden, vielmehr bleiben sie ihrem bekannten Stilgemisch treu, entwickeln dabei aber eine Vielzahl an Facetten, die auch Kennern aller Einflüsse noch viel zu bieten hat und durchaus gefallen dürfte.
Schwer zu definieren ist, warum „An End Has A Start“ nicht ganz an „The Back Room“ herankommt. Vielleicht ist es das innovative Moment, das beim zweiten Album nicht mehr ganz so deutlich hervortritt. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass die Richtung der Editors klarer geworden ist, die während des ersten Albums noch mehr Raum für Spekulationen ließ.
Den Kauf ist dieses Album auf alle Fälle wert und ein mehr als konsequenter Nachfolger mit einigen Überraschungen ist es allemal. Wenn man sich auch nur im Entferntesten mit englischen Gitarrentönen anfreunden kann, sollte man dieses Album definitiv nicht verpassen…bei mir läuft es mittlerweile beinahe täglich!

Inspiriert von diesem Spreeblick (der wiederrum inspiriert wurde von: siehe vorangegangen Link) möchte man auch mal…ich zumindest.

Irgendwie komische Kombi hier:

Cover

Ob ich’s bei diesem Interpreten und dem Cover kaufen würde, wer weiß!?

Scheint sich ja vom Genre her eher um ruhigen J-Pop oder vielleicht gar um Balladen mit Klavierbegleitung zu handeln.

Die Idee finde ich allerdings ziemlich fantastisch. Sollte man glatt öfter machen!

Wer’s auch mal versuchen möchte:

Die Regeln

Der Name deiner Band wird der Titel des ersten Artikels nach Klick auf diesen Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Dein Album wird nach den letzten vier Worten des letzten Zitats dieser Seite benannt:
http://www.quotationspage.com/random.php3

Das dritte Bild auf dieser Seite wird dein Album-Cover:
http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Es gibt Momente da hält man inne. Bei nicht-alltäglichen Erfahrungen zum Beispiel. So geschehen heute, nach einem Seminar mit anschließender Debatte zum Thema Konstruktivismus. Nach einer aufreibenden und interessanten Diskussion, tritt man in Gesellschaft einiger anderer Seminarteilnehmer den Heimweg an und führt die Diskussion ein wenig fort. Diffuses Licht einer Straßenlaterne flackert auf den Gehsteig, ein Zug an der Zigarette und plötzlich hält die Welt für einen Wimpernschlag den Atem an. Wie in einem Panorama-Standbild sieht man sich die Umgebung an, wie in Zeitlupe ziehen die Gedanken am geistigen Auge vorbei…und kurz, nur ganz kurz schafft es der überbordende Verstand dem Körper eine intensive Erfahrung zu vermitteln. Einen relativ unspektakulären Gedanken, der sich für einen kurzen Moment aus dem Geist losreißt und in alle Richtungen übergreift.

Wenn der Verstand die Sinne zwingt, sich der Idee des Konstruktivismus eine Sekunde lang hinzugeben und man die Relativität, die in jeder sinnlichen Wahrnehmung der Außenwelt steckt, SEHEN kann. Was eigentlich abstrakter Gegenstand des Geistes sein soll, wird für einen winzigen Augenblick zum Erlebnis.

Angst, kalte Angst steigt auf und für den Bruchteil einer Sekunde wird die Grenze zum Wahnsinn, vielleicht aber auch zur objektiven Wirklichkeit spürbar. Wie die Dinge wirklich sein könnten, ohne die eigenen, menschlichen Anschauungskategorien…man fühlt sich diesem unfassbaren Zustand eine hundertstel Sekunde ein kleines Stück näher.

Die wahrnehmbare Realität drängt zurück ins Bewusstsein, schlagartig verschwindet diese ganz andere Art der Weltsicht und man zweifelt einen kurzen Augenblick an sich selbst…man wäre sich sicher, dass alles nur kurz vor sich her fantasiert zu haben (hat man vermutlich auch), aber das Gefühl der Angst und die Erinnerung an diese Sekunde verblassen nur langsam und man ist sich sicher, dass man gerade irgendetwas kaum beschreibbares erfahren hat…ohne zu wissen was es gewesen sein könnte.

Vielleicht ist es so etwas, dass jemanden wie Platon seinerzeit dazu veranlasste, zu behaupten man könne den innersten Kern seiner Lehre weder niederschreiben noch erklären, sondern nur erfahren.

Beängstigend…

…aber zutiefst beeindruckend, was die Philosophie mit einem anstellen kann.

…macht sich manchmal ein wenig beit. Ist ein neues Jahr die Gelegenheit etwas neues anzufangen, so darf man sich direkt zu Beginn auch auf Abschiede einstellen. Zum Beispiel von der liebgewonnenen Universität, die man nach 3 Jahren mit gemischten Gefühlen verlassen wird, um entweder eine andere aufzusuchen oder aber doch im weitesten Sinne Medienschaffender in HH zu werden.

Der ewige innere Kampf zwischen „Bier und ausschlafen“ oder aber „genug Geld für eine richtige Wohnung und so“ setzt sich einmal mehr fort.

„Wenn die Entscheidung getroffen ist, sind die Sorgen vorbei.“- sagt Cicero.

„Dazu muss sie aber erstmal getroffen werden…und das ist unmöglich beschissen nervig langweilig? schwierig“ – sage ich!

Was solls…fließt noch viel Bier meine Kehle runter, bevor’s verbindlich wird. Plädoyer?

…auch die Monatskalender vor wenigen Wochen. Ein neues Jahr zieht heran und gibt einem die Möglichkeit etwas Neues zu beginnen. So soll es auch hier geschehen, wobei ich die lange Zeit als Gelegenheitsblogger an einem größeren Projekt durchaus entspannend fand. Wollen wir sehen, ob’s auch im Alleingang noch klappt, ob in der mittlerweile unendlich komplexen Blog-Landschaft noch ein Quadratzentimeter Platz übrig ist:

Herzlich Willkommen und viel Spaß!

… „Klappe und Action“

Ordnungen zweiter Art

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